Advent und Weihnachten digital

Wir haben im Frühjahr bereits wertvolle Erfahrungen mit digitalen Angeboten gemacht, die es zu reaktivieren gilt. Daran lässt sich anknüpfen.

Wenigstens ein "Digital-Team" im Kirchenkreis sollte sich auf digitale Angebote konzentrieren. Die sind vor allem für jene, die aus Krankheitsgründen oder aus Angst vor Ansteckung oder weil sie nicht rausdürfen, an keinem unserer vielen Gottesdienste, ob drinnen oder draußen, teilnehmen werden.

Schon in der Osterzeit hatte der ZDF-Fernsehgottesdienst erheblich hörere Einschaltquoten. Gleichzeitig haben die Angebote im Internet, die aus der eigenen Gemeinde, der Region, dem Bekanntenkreis kamen, große Aufmerksamkeit gefunden.

Das Live-Streaming des Heiligabendgottesdienstes wäre zwar die direkte Art der digitalen Teilnahme, ist aber technisch und gestalterisch sehr anspruchsvoll. Leichter zu realisieren ist ein voraufgezeichneter Videogottesdienst. Den können Familien mit ihren Angehörigen im Altenheim zusammen feiern. Eine Arbeitshilfe Videogottesdienst liefert Gestaltungshinweise dafür. Wird der Heiligabendgottesdienst als "Wohnzimmergottesdienst" gestaltet, so sitzen die Akteure vor der Kamera und die Mitfeiernden am Bildschirm quasi in einem familiären Kreis.

Kleine Podcasts, weihnachtliche Hörstücke können auf CD gebrannt und mit anderem zusammen in einer kleinen Wundertüte an Alte und Isolierte verschenkt werden. "Advent und Weihnachten - Ein Hörweg" steht dafür auf der Hauptseite der EKM als Download zur Verfügung.

Ein Gottesdienst per Telefon oder Videokonferenz kann in einem Gemeindekreis vorab verabredet werden; zur verabredeten Zeit sitzt der Enkel mit seinem Laptop bei der Großmutter auf dem Sofa, und beide können mitfeieren.