Radwegekirchen

Mit eigenem Signet und Richtlinien für eine Zertifizierung entsteht augenblicklich deutschlandweit ein Netzwerk von Radwegekirchen, verlässlich geöffnet für Radwanderer und Fußgänger. Die dem jeweiligen Standort angepassten Angebote dieser Kirchen für Leib und Seele richten sich gezielt an Radwanderer und Radpilger.

Zur Geschichte von Radwegekirchen

Anfang dieses Jahrzehnts gab es erste Ansätze, analog zu Autobahnkirchen Kirchen für Radwanderer zu öffnen. Die Aktivitäten von Initiativgruppen und Kirchengemeinden führten dann auf ganz unterschiedlichen Wegen zu diesem speziellen Angebot.

  • So wurde am 24. Juni 2001 die Johanniskirche in Reinhardsbrunn, ein Nachbau der ersten Kirche Thüringens, mit ihrer Weihe als offene Kirche am Radweg in Dienst genommen.
  • 2003 folgte die Radfahrerkirche im sächsischen Weßnig,
  • 2004 die ebenfalls am Elberadweg gelegene Radfahrerkirche in Wehlen (Sachsen).
  • Weitere Radwegekirchen auf dem Gebiet der EKM finden sich in Eberstädt, Oberroßla, Frömmstedt, Saalfeld und Wiehe.

Wenn das nebenstehende Logo an einer Kirche angebracht ist, handelt es sich um eine Radwegekirche. Das Logo verspricht die Einhaltung entsprechender Kriterien bzw. Standards.

 

Kriterien für Radwegekirchen

  • Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Radwanderweg.
  • Sie ist tagsüber von Ostern bis zum Reformationstag/Allerheiligen frei zugänglich.
  • Sie ist als Radwegekirche durch Hinweisschilder auf dem Radweg und im Schaukasten bzw. an der Kirche gekennzeichnet. 

 Folgende Angebote für Radler/innen sind erwünscht

  • Der Kirchenraum lädt durch seine äußere Ordnung, die Auslage von geistlichen Texten, durch Angebote von Andachten und die Gelegenheit zur Seelsorge zu Stille und Besinnung ein.
  • Das Außengelände ist gastfreundlich gestaltet  z.B. durch geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck.
  • Es gibt geeignete Orte für die Rast, also Tische und Bänke.
  • Es gibt Zugang zu Trinkwasser und zu Toiletten.
  • Es sollen Informationen zur nächsten Fahrradwerkstatt oder einem privates Hilfsangebot, zu Übernachtungsmöglichkeiten sowie zum Wegeverlauf bzw. zu weiteren Sehenswürdigkeiten am Ort vorhanden sein.

 


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