entfaltetes Kyrie


Zum "Kyrie" gibt das Ev. Gottesdienstbuch folgende Erläuterungen:

Das "Herr, erbarme dich" (Kyrie eleison) erinnert bis heute an die Sprache der griechischen Kirche und des Neuen Testaments. Als allgemeiner Bittruf ist es schon in vorchristlicher Zeit bezeugt. Es drückt eine menschliche Grundsituation aus: Der Mensch braucht jemand, der mehr ist als ein Mensch. Der kurze Bittruf steht als spontaner Aufschrei wie als wiederholbare gemeinsame Anrufung Gottes jederzeit zur Verfügung.
Das Kyrie wird im Wechsel von Chor (Kantor/Kantorin, Liturg/Liturgin) und Gemeinde ausgeführt (EG 178).
• Das Kyrie kann mit Christus-Anrufungen oder als Gebet entfaltet und dann auch mit Gebetsanliegen verbunden werden. 
• Das Kyrie kann mit einem Vorspruch oder einem Bußgebet verbunden werden. Dann wird auch das Gloria mit einem Vorspruch oder einer Gnadenzusage eingeleitet.
• Das Kyrie kann als entfalteter Kyrie-Gesang (z.B. EG 178.4) an die Stelle des Liedes zum Eingang treten. Das Gloria folgt dann unmittelbar.
• Das Kyrie entfällt, wenn ein Psalm oder wenn das Gloria besonders entfaltet wird.
                                                                                                       (Ev. Gottesdienstbuch, S. 28 und 38)
Vorschläge für Entfaltungen des Kyrie finden Sie hier.


Startseite » Gottesdienst » Liturgische Bausteine » entfaltetes Kyrie

 

 

Gemeindekongress 2012

 

Information für Gemeinden

EKM intern

 

Aktionen


zu www.mitteldeutsch.evangelisch.de
Offene Kirchen in Mitteldeutschland

 

Beispiele guter Praxis

Beispiel guter Praxis
 zu www.geistreich.de
zu kirche-im-aufbruch.ekd.de

 

Unsere Landeskirche

zur www.ekmd.de

 

Jahresprogramm 2012 (pdf)