Mitteldeutsche Klosterlandschaft

Klöster waren und sind weltweit Zentren der Einkehr, der Spiritualität und der tätigen Nächstenliebe. Bis zur Reformation haben sie in Mitteldeutschland auch für die gesellschaftliche Entwicklung eine bedeutende Rolle gespielt und gaben wichtige Impulse für Kultur, Bildung, Forschung und soziales Engagement.

Mit der Auflösung der mehr als 600 mitteldeutschen Klöster in Folge der Reformation mussten sich vor allem die Kommunen verstärkt sozialen und kulturellen Aufgaben zuwenden und Verantwortung übernehmen für die Schulbildung.

In den letzten Jahrzehnten entwickelten sich neben den klassischen katholischen auch evangelische Klöster und ökumenische Kommunitäten. Die Sehnsucht nach dem verbindlichen Leben, nach einem einfachen Lebensstil und geistlicher Tiefe führt heute zu ganz neuen Formen klösterlichen Lebens.

Aus den Aktivitäten des Mitteldeutschen Klosterpfads soll sich in den nächsten Jahren ein Netzwerk ‚Mitteldeutsche Klosterlandschaft’ entwickeln. Lokale und regionale Aktivitäten und Initiativen arbeiten zusammen am Thema ‚Klöster’ und Planen den gemeinsamen Auftritt und entwickeln Strategien zur gegenseitigen Unterstützung. Die Mitarbeit von katholischen Klöstern, sowie ökumenischen und evangelischen Kommunitäten hilft, dass über touristischen Notwendigkeiten die geistliche Verwurzlung nicht aus dem Augen verloren wird.

‚Klöster und Reformation’ - ein Projekt der Lutherdekade - wird die Reformationsgeschichte der mitwirkenden Klosterorte dokumentieren.

siehe unter www.mitteldeutsche-klosterlandschaft.de


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