Geplant statt spontan ...

Die Mitarbeit von Ehrenamtlichen in Kirchengemeinden, Einrichtungen und Kirchenkreisen soll keine spontane Aktion sein. Am Anfang stehen Fragen wie:
  • Welche Aufgaben stehen an? 
  • In welchem Zeitraum sollen/können sie bearbeitet werden?
  • Mit welchen Belastungen ist zu rechnen?

Die Aufgaben und Erwartungen sollen möglichst klar beschrieben sein, bevor Ehrenamtliche ihre Arbeit aufnehmen. Schließlich sollen sie sowohl einen Gewinn für die Ehrenamtlichen als auch einen Nutzen für die Gemeinde bringen.

Wenn der Finanzbedarf (Materialien, Arbeitshilfen, Telefon-, Porto- oder Wegekosten, auch Gelder für ein Dankeschön oder Fortbildung) geklärt und eine Ansprechperson gefunden sind, kann die konkrete Suche nach geeigneten Ehrenamtlichen losgehen. 

Menschen engagieren sich aus den verschiedensten Gründen. Die häufigsten Motive für ehrenamtliches Engagement sind:

  • einen sinnvollen Lebensinhalt finden
  • Freude, anderen zu helfen
  • etwas Nützliches tun
  • aktiv bleiben
  • mit anderen zusammen und nicht allein sein
  • gebraucht werden wollen
  • berufliche und persönliche Fähigkeiten einbringen
  • neuen Kontakte / Freunde finden
  • neue Erfahrungen machen und eigene Erfahrungen weitergeben
  • neue Herausforderungen finden

Wenn Hauptamtliche die Motivationen und Gründe besser kennen, aus denen heraus Ehrenamtliche tätig werden, können sie auch deren Erwartungen besser einschätzen. Das verbessert nicht nur die Zusammenarbeit, erleichtert die Kommunikation und schafft Beziehung, sondern hat auch maßgeblichen Einfluss auf den (gemeinsamen) Erfolg.

 

  Formulare zum Herunterladen im PDF-Format:




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